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Kirchen-ABC

In den 2015er-Ausgaben des Chilefänschters bringen wir Ihnen unsere Kirchgemeinde in Form eines kleinen Kirchen-ABCs etwas näher. Verschiedene freiwillige Helferinnen, Kirchgemeinderäte und Mitarbeiterinnen unserer Kirchgemeinde erhalten jeweils einen Buchstaben, zu dem sie sich Gedanken machen, passende Begriffe aussuchen und zwei, drei Sätze dazu schreiben dürfen.

 

A wie Alpha und Omega. Das steht einerseits für die Unendlichkeit Gottes – und ohne Gott keine Kirche. Andererseits erinnert es uns an Anfang und Ende des menschlichen Lebens. Von Geburt bis Tod: alle Höhen und Tiefen unseres Lebens haben ihren Platz in der Kirche.

 

B wie Begegnung. Orte und Anlässe für Begegnungen gibt es wahrlich viele in unserer Kirchgemeinde. Sei es für Jung oder Alt, für Familien oder Einzelpersonen. Für jeden ist etwas dabei: Gottesdienste, Fiire mit de Chliine, Chinderfiir, ZVIERIHÖCKplus, Mittagstisch, Kirchgemeinderat oder Kommissionen (Liste nicht abschliessend). Begegnen Sie bekannten und neuen Menschen und gestalten Sie mit uns eine lebendige Kirchgemeinde!

 

C Natürlich, ganz klar, das C spricht für den Ursprung unserer Kirche, das Christsein. Dies ist ein Privileg, gleichzeitig auch eine Herausforderung, weil wir Menschen brauchen, die das immer wieder auch leben. Es ist schön, dass wir in der Kirchgemeinde so viele Vornamen haben, die mit C beginnen, die machen den Unterschied.

 

D Wer das Alphabet buchstabiert, denkt beim vierten Buchstaben sofort an „D wie Dora". Und wie es der Zufall will, heisst eine unserer Gemeindehelferinnen, in anderen Kirchgemeinden auch Gemeindediakoninnen genannt, Dora. Der Begriff Diakonie kommt aus dem Altgriechischen und man versteht darunter alle Aspekte des Dienstes am Menschen im kirchlichen Rahmen.

 

E wie Ehrlichkeit, wie Ewigkeit, wie Ehrfurcht. "Ehrfurcht ist das tiefste und grösste Gefühl, zu dem ein Mensch einem anderen gegenüber fähig ist", ein Zitat von Albert Schweitzer. Ehre und Furcht, wie passt das zusammen? Vielleicht sagen wir heute statt Furcht eher Respekt, weil das positiver tönt. Also gehen wir doch ehrfürchtig und achtsam durch den Alltag!

 

F wie Fiire mit de Chliine. Dies ist ein ökumenisches Angebot für die Kleinsten unserer Kirche und ihre Mütter, Väter, Grossmütter, ... Wir feiern abwechslungsweise in der reformierten oder katholischen Kirche in Wangen einen altersgerechten Gottesdienst miteinander und lassen die Kinder und ihre Familien erleben, dass sie im kirchlichen Raum willkommen sind.

 

G wie Güte oder Glück, beides grosse und wichtige Worte. Im folgenden Zitat von Johann Peter Ebel sind beide vereint: „Wer sein Glück als Gottes Segen erkennt, der ist auch gütig und freundlich gegen die Menschen." Freuen wir uns jeden Tag darüber, mit unseren Mitmenschen dank Gottes Segen Güte und Glück teilen zu dürfen.

 

H wie Herz, wie Himmel, wie Haus, wie heilig. Das Haus Gottes, unsere schöne Kirche, ein Stück Heimat voll Erinnerung, ein Ort der Begegnung, der Besinnung und nicht zuletzt der Hoffnung, ist ein wichtiger Ort für unsere Kirchgemeinde!

Herzlich Willkommen!

 

I wie Interesse, wie Idee, wie Idole, wie immer. Immer wollen wir da sein für die Mitmenschen. Unsere Ideale und Ideen wollen wir bewahren bis ins hohe Alter. „Die Idee ist zuletzt doch immer stärker als die Umstände." (Zitat: Albert Schweitzer)

 

J Ob jassen, jodeln oder juchzen: Das J ist in unserem Sprachgebrauch als Anfangsbuchstabe allgegenwärtig. Auch in der Bibel: Ob Jakob, Judas oder Jesus, Jericho, Judäa oder Jerusalem. Das wichtigste und häufigste Wort mit J ist jedoch Ja. Ja zum Leben, ja zu uns, ja zu Gott.

 

K wie Kultur, wie Kirche und Kommunikation. Kommunikation ist heute ein wichtiger Bestandteil der Kirche. Nicht nur von der Kanzel, sondern auch die konstruktive Zusammenarbeit im Kollektiv. Es ist die Kunst, alle Konflikte auszuräumen und miteinander Kommunikationskultur zu pflegen.

 

L wie Lebenslust und Lebensfreude – gerade im Frühling, wenn Natur und Mensch wieder so richtig aufleben.

 

wie Musik. Ob Trauung, Taufe oder Gottesdienst: nie ist die Musik wegzudenken. Ob leise oder laut, schlicht oder pompös - es findet sich ein Stück für jeden Anlass. Das kann übrigens auch moderne Musik sein, Anregungen sind willkommen!

  

wie neu: Die Kirchenfassade wird gerade erneuert, eine neue Pfarrerin begleitet uns im nächsten halben Jahr und natürlich darf auch das Neue Testament nicht fehlen. Für neue Mitglieder hat es immer Platz, die könnten uns dann den Gebrauch der neuen Medien noch etwas näher bringen. In etwa so: @kirchewangen erklärt #gott und die #welt in 140 #zeichen :-)

 

rgelklänge gehören zu einem Gottesdienst wie das sprichwörtliche Amen in die Kirche. Und unsere wunderschöne Orgel aus Nussbaumholz, die hat einen ganz besonders tollen Klang, was unsere langjährigen und erfahrenen Organisten uns jeden Sonntag wieder aufs Neue beweisen.

 

Eine Kirchgemeinde ist stark bestimmt vom Predigen. Sonntag für Sonntag kommt die Predigt in irgendeiner Form vor. Dies soll pragmatisch, aber auch prophetisch geschehen mit viel „Pfupf" und „Power". Gleichzeitig positiv, persönlich und praktisch für das Leben der Zuhörer. Die Pfarrerin oder der Pfarrer wird das schon richten. Ohne P geht es nicht wirklich. Nicht um sonst sagen viele Leute „mir gö z Predigt".

 

Auch aus Querdenkern und Querulanten quillt oft Qualität aus quirligen Quellen.

 

R wie Ruhestörung. Einige fühlen sich dadurch gestört, andere öffnen extra das Fenster, wenn es beginnt. Das Glockengeläut der Kirche. Was für manche eine Ruhestörung ist, ist für andere ein wunderbares Konzert. So sind die Geschmäcker verschieden!

 

S wie Sonntag. Ein Tag der Ruhe und Erholung. Und der Tag, an dem allwöchentlich ein Gottesdienst statt findet - ob in unserer schönen Kirche selbst, im Wald. auf dem Inseli, oder wo auch immer. Unser Glaube ist immer mit uns.

 

T wie Trotzkopf. Trotzköpfe gibt es nicht nur hier und heute, sondern auch in Bibel und Kirchengeschichte finden wir einige. Ich denke an Jona, der partout seinen Auftrag nicht wahrnehmen wollte, oder die Reformatoren die stur bei ihren Reformvorschlägen geblieben sind. Sie machen unsere Welt lebendig und farbig diese Trotzköpfe ;-)

 

U wie Unterweisung und Unser Vater. In der Kirchlichen Unterweisung (KUW) lernen Kinder bei uns heute bereits ab dem 2. Schuljahr unsere religiösen und kulturellen Wurzeln kennen. Dazu gehört natürlich das am weitesten verbreitete Gebet des Christentums überhaupt, das Unser Vater.

 

V wie vielseitig vielfarbige variantenreiche Vollwertkost für gelingendes Leben. So sorgt die biblische Botschaft und das generationen- und völkerverbindende Angebot der Kirche für ein verbindliches Miteinander verschiedenster Menschen.

 

W wie wunderbar, wahnsinnig und wirklich weihnächtlich. Im Zusammenhang mit unserer Weihnachtspäckli-Aktion dürfen wir diese Ausdrücke wirklich brauchen. Es ist ein Wunder, wie so viele Menschen zusammen wirken, sie zeigen so ihre Wertschätzung und ihr Wohlwollen für andere Menschen! Wir wünschen allen eine wunderschöne Weihnachtszeit!

 

X XXXXS – XXXXL, Kirche ist ein Ort wo Menschen zusammen kommen, Gemeinschaft leben, zusammen lachen, zusammen weinen, zusammen diskutieren, zusammen Lösungen finden – ein Ort an dem Leben und Glauben passiert. Egal ob X-tra klein oder X-tra gross – schön bist Du mit dabei.

 

Y „Yes we can.“ Ein Wahlslogan von US-Präsident Barack Obama. Sinngemäss übersetzt: „Ja, wir schaffen das“. Alles können wir nicht schaffen, aber gemeinsam und mit einem festen Glauben ist vieles möglich.

 

Z wie zehn Gebote, Grundlage und Kernstück des Bandes, den Gott mit seinem auserwählten Volk geschlossen hat. Sie wurden von Moses auf zwei Steintafeln dem Volke Israel überliefert. Die zehn Gebote können – vor allem die auf der zweiten Tafel – noch heute als Grundlage aller staatlichen Gesetzgebung gelten.


Vision Kirche 21 - Reformierte Kirchen Bern-Jura-Solothurn